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KONTAKT

 

Sprecher des GRK:
Prof. Dr. Markus Wriedt

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt


Koordination:

Dr. Eva Bucher

Corinna Sonntag


Anschrift:

Goethe-Universität Frankfurt

GRK Theologie als Wissenschaft
IG-Farben-Haus (FB 06)

Hauspostfach 47

Norbert-Wollheim-Platz 1
60629 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie uns:
Campus Westend
IKB-Gebäude
Eschersheimer Landstraße 121
60322 Frankfurt am Main
1. OG, Raum 1560 

 

E. Bucher: 069 798 33388

C. Sonntag: 069 798 33366

Sprechzeiten:

Di 12-14 Uhr

Mi 10-12 Uhr

Do 12-14 Uhr

Facebook-Seite des GRK






Bildungssäule I: Schlüsselqualifikationen, methodische und fachliche Grundmodule

Bildungssäule I Bildungssäule II Bildungssäule III Betreuung Karriereförderung Gastwissenschaftlerprogramm Chancengleichheit

(Klicken Sie auf die grau unterlegten Bereiche, um weitere Informationen zu erhalten.)

Für jede DoktorandInnen-Generation beginnt die Arbeit im GRK mit einem gemeinsamen Einführungsworkshop. Darüber hinaus erarbeiten alle Kollegiat*innen zu Beginn der Förderzeit inhaltliche Grundmodule anhand einer von den Kolleg-Professor*innen zusammengestellten verpflichtenden Literaturliste und legen so der interdisziplinären und interreligiösen Arbeit des GRK eine gemeinsame fachliche Grundlage zugrunde.

In der Folge erwerben und vertiefen die Kollegiat*innen je nach Bedarf fachliche (Methoden etc.) und außerfachliche (Schlüsselqualifikationen, soft skills, transferable skills) Grundkenntnisse in Workshops der mit dem GRK kooperierenden Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet. Besonders die Goethe Graduate Academy (GRADE) stellt eine passgenau auf die Bedürfnisse des GRK zugeschnittene, strukturierte Promotionsausbildung im Bereich der außerfachlichen Qualifizierung der Kollegiat*innen für alle Phasen des Promotionsprozesses zur Verfügung.

Die Betreuer*innen wie auch die MitarbeiterInnen der GRADE unterstützen die Kollegiat*innen in ihren Lernprozessen und stehen ihnen bei der Auswahl geeigneter Grundmodule/Workshops beratend zur Seite. Welche methodischen und außerfachlichen Workshops die einzelnen Kollegiat*innen besuchen, ergibt sich individuell aus der Struktur der geförderten Promotionsvorhaben. Entsprechend des Education Agreement der GRADE sind die Kollegiat*innen dabei gehalten, mindestens vier Kurstage pro Jahr für Workshops zur Schulung von Schlüsselqualifikationen aufzuwenden.

Die fach- und religionsspezifischen methodischen und inhaltlichen Grundlagen erarbeiten die Kollegiat*innen in speziellen, auf einzelne Themenfelder zugeschnittenen Workshops. Diese Workshops werden je nach Bedarf von den BetreuerInnen (in Kooperation mit den assoziierten Hochschulen und der GRADE) angeboten. So vermittelt beispielsweise der von Prof. Dr. Hanna Liss konzipierte Grundlagenworkshop „Judaistische Mediävistik“ das für die Arbeit in diesem Bereich erforderliche methodische Grundwissen. Er weist in die vier wichtigsten Hilfswissenschaften ein und umfasst:

  • Paläographie (Handschriftenkunde mittelalterlicher Handschriften).
  • Kodikologie (materielle Buchkunde, d.h. fachgerechte Untersuchung, Beschreibung und Auswertung der Quellencodices des Mittelalters).
  • Ekdotik (Kunde von der Theorie und Praxis der kritischen Edition mittelalterlicher Quellentexte unter besonderer Berücksichtigung der stemmatischen Methode); pragmatische Editionskritik, Theorie(n) der Edition, Kommentarpragmatik und -theorie, critique génetique, Buchkunde, (textual bibliography), Paläographie, Geschichte der Edition, sowie Verfahrenstechniken, Computereinsatz bei der Edition und Computeredition.
  • Heuristik (Methodologie der Verfassung wissenschaftlicher Arbeiten und der Organisation wissenschaftlicher Forschungsprojekte).
  • Versifikation von Prosatexten (Typologie, Funktionalität, Erscheinungsformen).

Für alle genannten Leistungen erhalten die StipendiatInnen am Ende der Förderzeit ein anerkanntes Gesamtzertifikat.

⇒ Bildungssäule II